Stadt Schönebeck (Elbe)

Die wechselvolle Stadtgeschichte Schönebecks wird heute durch zahlreich erhaltene Denkmale und historisch interessante Stätten dokumentiert. In Schönebeck (Elbe) sind die St. Jakobikirche, das Marktensemble mit Rathaus, Marktbrunnen und Salzturm, aber auch das Schalomhaus und die ehemaligen Salzlagerschuppen der Schönebecker Saline am Elbufer sowie die Salineinstel sehenswert.

Bad Salzelmen ist der historische Stadtteil, in dem die Gassen eng und krumm sind und wo einst die Häuser der Salzsieder standen; dort wurde in sogenannten Koten aus Sole das kostbare Salz gesotten.

Der Reichtum der Pfänner von Groß Salze zeigt sich noch heute in beeindruckenden Bauwerken wie beispielsweise der St. Johanniskirche, dem Kreismuseum (ehemals Rathaus von Groß Salze) und dem Gertraudenfriedhof, der Begräbnisstätte der Pfänner.

Das Kapitel Bädergeschichte wurde im Jahre 1802 begonnen.
Damals gründete der Knappschaftsarzt Dr. Johann W. Tolberg das erste Soleheilbad Deutschlands.

In den nach historischen Vorlagen um 1920 gestalteten Kurparkanlagen mit ihrem klassizistischen Ensemble alter Bäderarchitektur lässt sich heute noch das besondere Flair des einst "Königlichen Solbades zu Elmen" nachspüren.

 

Das Salzlandmuseum

Das Salzlandmuseum (vormals Kreismuseum genannt), ehemaliges Rathaus von Groß Salze, ist Blickfang des Marktes von Bad Salzelmen. Das Gebäude ist im Kern ein spätgotischer Profanbau aus der Zeit vor 1407 und wurde 1536 um den nördlichen Teil erweitert. Bei Umbauarbeiten im 18. ...
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Die Stadtapotheke

Die Stadtapotheke, älteste Apotheke von Groß Salze, wurde 1582 erstmals erwähnt. Das war auch die Wirkungsstätte des Apothekers und Entdeckers des Cadmiums, Carl Samuel Leberecht Hermann, der hier von 1792-1802 arbeitete. Es gelang ihm, aus Siedeabfällen der ...
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Die Rosmarienstraße

Die Rosmarinstraße im historischen Stadtteil Bad Salzelmen gehört zu den engen, krummen Gassen, in denen einst die Häuser der Salzsieder standen. Das Fachwerkhaus Nr. 9 ist ein Bürgerwohnhaus aus dem Jahre 1550, welches liebevoll renoviert wurde. Daneben befindet sich das ...
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Die St. Johannis Kirche

Anfang des 15. Jahrhunderts beschlossen die Pfänner von Groß Salze, eine Kirche bauen zu lassen, die auch als letzte Zufluchtstätte im Kriegs-oder Katastrophenfall dienen sollte. Fast 120 Jahre dauerte der Aufbau, bis 1550 die Turmspitzen auf dem gotischen Unterbau aufgesetzt werden ...
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St. Marien-Kirche

Das Kirchengebäude ist als Backsteinbau im Jahre 1907 im gotischen Stil mit kreuzförmigem Grundriss erbaut worden. Sehenswert ist der Innenraum mit der modernen Fenster- und Wandgestaltung, die der bekannte Batiker und Glasgestalter Christoph Grüger ausführte.
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Der Pfännerturm

Der 1470 erbaute Pfännerturm gehörte einst als flankierender Torturm des Alt Salzer oder Elmener Tores zur Groß Salzer Stadtmauer. Er diente auch als Gefängnisturm; das dazugehörige Torhaus wurde 1961 abgerissen.
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Der Gertraudenfriedhof

Der Gertraudenfriedhof mit seinem alten Baumbestand war seit alters her Begräbnisstätte der Bewohner von Groß und Alt Salze und gleichzeitig Standort der Hauptkirche St. Gertrud. Heute fasziniert der parkähnlich angelegte, ehemalige Friedhof durch die in der Ost- und ...
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Der Kurtrinkbrunnen

Der Kurtrinkbrunnen wurde 1926 erbaut und 1927 erweitert. Damals war die PREUSSAG Besitzerin des Soleheilbades. Ab 1947 anderweitig genutzt, ist es nun wieder möglich, hier kostenlos Trinksole mit einem Salzgehalt von 1,0% zu sich zu nehmen.
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Das Gradierwerk

Das Gradierwerk ließ der preußische Staat zwischen 1756 -1765 zur Erhöhung der Salzkonzentration der Sole nach Plänen des Bergoberhauptmann Waitz Freiherr von Eschen in einer Länge von 1323 m errichten. In den Jahren 1774 - 1777 wurde es auf 1837 m verlängert. Seine ...
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Das Lindenbad

Das Lindenbad, heutiges Kurmittelhaus, wurde zwischen 1876 und 1878 für das zu klein gewordene Badehaus aus dem Jahre 1820 nach griechischem Vorbild errichtet. Dem Mittelteil ist im Westen eine Säulenhalle vorgebaut. Die vor den Seitenflügeln des Gebäudes stehenden ...
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Gesundheits-und Erholungsbad "Solequell Bad Salzelmen"

Das Baden in warmer Sole hat in Bad Salzelmen eine lange Tradition. Bereits der Gründer des Solebades, der Knappschaftsarzt der Schönebecker Saline Dr. Johann Wilhelm Tolberg, setzte die Sole zur Behandlung seiner Patienten mit Haut- und Gelenkerkrankungen erfolgreich ein. Mit der ...
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Kunsthof Bad Salzelmen

Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wird der Salinenteil, welcher Solebrunnen, Förderanlagen und Gradierwerk umfasste, als Kunsthof bezeichnet. Heute ist es der Name für die touristisch-historische Einrichtung, in der sich Besucher mit der Förderung, Verarbeitung und ...
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Die Salzblume

Das neue Wahrzeichen der Stadt Schönebeck (Elbe) empfängt die Besucher an der Elbbrücke. Im Mai 1997 vom dänischen Künstler Anders Nyborg geschaffen, gilt sie als Verbeugung vor der großen Salzgeschichte, die die Stadt seit dem Mittelalter geprägt hat.
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Das Rathaus mit dem Brunnen

Das 1892-1893 im Stil der Neorenaissance erbaute Rathaus imponiert vor allem durch Portal, Erker, Freitreppe und Dachaufbauten. Der vor dem Schönebecker Rathaus stehende Marktbrunnen wurde 1907/1908 aus fränkischem Muschelkalk vom Schkopauer Bildhauer Paul Jukoff geschaffen. ...
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Das Schalomhaus

Die ehemalige jüdische Synagoge mit kleiner Kuppel ist ein im Jahre 1877 eingerichtetes Bethaus.Die Fassade schmücken maurisch-sarazenische Stilelemente. Die alte Synagoge befand sich in der Steinstraße 9 und war durch das Elbehochwasser 1876 zerstört worden.In der ...
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Der Salzturm

Der Salzturm war einst flankierender Turm des mittelalterlichen Salztors, welches 1839 abgerissen wurde. Durch das Salztor gelangte man nach Groß Salze. Seine jetzige Gestalt mit Glockenturm und barocker Turmhaube erhielt der Turm 1714. Früher führte im oberen Teil eine ...
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Die St. Jakobi Kirche

Das älteste noch erhaltene Gotteshaus der Stadt Schönebeck (Elbe) ist die St. Jakobi Kirche. Die quadratischen Türme des Westbaus der Kirche mit den spitzbogigen Klangarkaden stammen aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts; später wurden die barocken Doppelhauben ...
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Gedenkpark - Nikolaistraße

Vorn an der Nikolaistraße ist eine monumentale Gruppe von Sandsteinfiguren zu finden, die der Bildhauer Richard Horn 1951 den Opfern des Faschismus gewidmet hat. Dahinter ließ der Bund der Vertriebenen 1995 einen Findling zum Gedenken an die Opfer von Flucht und Vertreibung ...
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Die Salineinsel

Die Salineinsel ist ein rund zwölf Hektar großes Areal zwischen der Elbe und dem Salinekanal in Schönebeck (Elbe). In dieser öffentlichen Grünanlage entstand ein Bürgerpark, wo sich Einheimische und Gäste zu Sport, Naturerlebnis und Erholung treffen können. ...
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Ringheiligtum Pömmelte

Am Ortsausgang von Schönebeck (Elbe) beim kleinen Flugplatz Zackmünde entstand ein kulturtouristischer Anziehungspunkt von europäischer Bedeutung: Am Dienstag, 8. Dezember 2015, wurde die neue Bezeichnung "Ringheiligtum Pömmelte" für die interpretierende Rekonstruktion der ...
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Schönebeck (Elbe) - Der Mittelpunkt Sachsen-Anhalts

Der geographische Mittelpunkt des Landes Sachsen-Anhalt – ermittelt als geometrischer Schwerpunkt – befindet sich im Westen der Stadt Schönebeck. Die geographischen Koordinaten sind 11° 42‘ 09,6“ östliche Länge und 52° 00‘ 32,6“ ...
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